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Indonesien

Affenwald Ubud 2026: Eintritt, Öffnungszeiten, Regeln & Tollwut

Baby Affe mit Banane

Aktualisiert im Oktober 2026: Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Verhaltensregeln und die Infos zu Tollwut (Impfung und Vorgehen nach einem Biss) neu geprüft. Wir selbst waren auf unserer Bali-Reise Anfang 2017 im Affenwald – unsere Erlebnisse haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.

In Bali gibt es einen Haufen Affen. Wir konnten auf unserer Reise zwei dieser Affen-Hotspots kennenlernen, welche unterschiedlicher nicht sein konnten.

Wir haben uns für unsere Rundreise in Bali einen einheimischen Fahrer genommen, der sich super in Bali auskannte. Unser Tagesausflug führte uns zu Reisfeldern und traditionellen Tänzen, aber auch in den Affenwald von Ubud. Der offizielle Name lautet Padangtegal Mandala Wisata Wanara Wana Sacred Monkey Forest Sanctuary. Wir haben es bei Monkey Forest belassen 🙂

Der Affenwald in Ubud ist der wohl bekannteste Spot, an dem man in Bali Affen sehen kann. Er wird (Stand unserer Reise) von bis zu 10 000 Besuchern monatlich aufgesucht. Aber auch im Tempel Ulu Watu ganz im Süden von Bali gibt es eine große Affen-Population.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Offizieller Name: Sacred Monkey Forest Sanctuary, Jalan Monkey Forest, Padangtegal, Ubud
  • Eintritt: 130.000 IDR für Erwachsene (ca. 6,50 €), 100.000 IDR für Kinder
  • Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr
  • Affen und Fläche: rund 1.050 Javaneraffen (Langschwanzmakaken) in sieben Gruppen auf ca. 12,5 Hektar Wald mit drei Tempeln
  • Besuchsdauer: ca. 1–2 Stunden
  • Wichtigste Regeln: kein Essen mitnehmen, Affen nicht füttern oder anfassen, keine Plastiktüten
  • Tollwut: Bali ist Tollwutgebiet – jeder Biss oder Kratzer muss sofort ärztlich versorgt werden

In diesem Guide erfährst du, was der Eintritt in den Affenwald heute kostet, wann er geöffnet ist, welche Regeln gelten, wie gefährlich die Affen wirklich sind und was du zum Thema Tollwut wissen musst – inklusive Impfung und dem richtigen Vorgehen nach einem Biss.

Monkey Forest Ubud – ein Wald voller Affen

Tempel Affenwald Ubud
Tempel im Affenwald Ubud

Wir konnten uns anfangs nicht vorstellen, wie es in so einem Affenwald zugeht. Sind die alle eingesperrt oder nur in der Ferne zu sehen?! Doch schon am Eingang wurde uns klar, wie es im Affenwald abläuft. Es waren wirklich überall Affen zu sehen. Auf den Wegen, im Gebüsch, auf den Bäumen und ja, sogar auf den Touristen selbst.

Tourist und Affe auf seiner Kamera
Tourist und Affe auf seiner Kamera

Unser Fahrer hatte uns geraten, unsere Wertgegenstände wie Smartphone und Sonnenbrille gut zu verstauen. Jetzt wussten wir wieso. Die Affen in Ubud sind aber sehr friedlich – neugierig, aber friedlich.

Bei uns: damals und heute
Bei unserem Besuch 2017Überall gab es Baby-Bananen zu kaufen, mit denen die Affen gefüttert werden konnten. Wenn ein Tourist eine Banane in der Hand hatte, war er schnell von 10 Affen umgeben.
Heute giltFüttern dürfen nur noch die Pfleger. Essen und Getränke darf man nicht mehr mit in den Wald nehmen, Plastiktüten sind tabu. Für Taschen gibt es Schließfächer im Eingangsbereich.

Der Affenwald in Ubud war größer als erwartet. Wir sind bestimmt 30 Minuten durch den Wald gegangen und hatten noch nicht alles gesehen. Während des Rundgangs sieht man hauptsächlich Affen, die entweder essen, schlafen, faulenzen oder … naja, Liebe machen. Aber sie haben sich benommen und waren nur aufdringlich, wenn eine Banane im Spiel war. Dass das auch anders geht, sieht man im Tempel Ulu Watu im Süden von Bali.

Unser Tipp

Inspiration und Tipps für eure Reise könnt ihr euch bei vielen verschiedenen Reiseblogs & Reisebloggern holen

Was es im Affenwald zu sehen gibt

Der Monkey Forest ist nicht nur ein Ort für Affen, sondern auch ein heiliger Ort für die Balinesen. Auf rund 12,5 Hektar erwartet euch:

Drei Tempelaus dem 14. Jahrhundert, darunter der Haupttempel Pura Dalem Agung. Betreten nur zum Beten, von außen sehr fotogen.
Drachenbrücke und Quelleeine moosbewachsene Drachenbrücke über eine Schlucht und eine heilige Quelle
Banyanbäumeriesige Bäume mit Luftwurzeln
Rund 1.050 Affenin sieben Gruppen, jede mit ihrem eigenen Revier im Wald

Monkey Forest Ubud im Video

Die meisten Wertgegenstände haben wir gut in unserem Rucksack verstaut. Unsere GoPro haben wir gut befestigt draußen gelassen, um ein paar Aufnahmen machen zu können:

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Eintritt und Öffnungszeiten

Tickets gibt es an der Kasse am Eingang, aktuelle Infos auf der offiziellen Seite monkeyforestubud.com.

130.000IDR für Erwachsene (ca. 6,50 €)
100.000IDR für Kinder (ca. 5 €)
9–18 Uhrtäglich geöffnet
17 Uhrletzter Einlass

Am ruhigsten ist es direkt um 9 Uhr zur Öffnung. Dann sind die Affen auch besonders aktiv. Ab dem späten Vormittag kommen die Reisegruppen. Kauf Tickets am besten nur an der offiziellen Kasse – „Guides“ vor dem Eingang brauchst du nicht.

Unser Tour-TippUbud an einem Tag: Affenwald, Reisterrassen & TempelGeführte Touren holen euch im Hotel ab und kombinieren den Monkey Forest mit Tegallalang und Wasserfällen.

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Wo ist der Affenwald in Ubud

Der Affenwald liegt in Ubud im Zentrum von Bali. Am Ende der Affenwaldstraße findet ihr das Schutzgebiet mit seinen verschiedenen Affenarten. Doch jeder Tourguide und Fahrer sollte diesen Ort kennen.

Infografik Affenwald Ubud auf einen Blick: Eintritt 130.000 IDR, täglich 9 bis 18 Uhr, beste Zeit um 9 Uhr, 1 bis 2 Stunden Dauer, rund 1.050 Javaneraffen, 15 bis 20 Minuten zu Fuß vom Ubud Palace
Alle Eckdaten für euren Besuch im Monkey Forest

Genau genommen lebt hier übrigens nur eine Art: der Javaneraffe, auch Langschwanzmakak genannt. Vom Ubud Palace im Zentrum bist du zu Fuß in rund 15–20 Minuten über die Jalan Monkey Forest am Haupteingang.

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Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, dort hinzukommen. Auf 12go.asia findet ihr aber eine Riesenauswahl:

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So lange seid ihr ungefähr unterwegs:

Vom FlughafenMit Taxi, Fahrer oder Grab je nach Verkehr ca. 1–2 Stunden nach Ubud.
Von Seminyak, Canggu oder Sanurebenfalls rund 1–1,5 Stunden mit dem Auto
Als TagesausflugSo wie wir mit eigenem Fahrer. Dann lassen sich die Reisterrassen von Tegallalang und ein Tempel gut kombinieren.
ParkenAm Affenwald gibt es einen Parkplatz, die Straßen in Ubud sind aber oft verstopft.
UnterkunftWo übernachten in Ubud? 3 VorschlägeJe ein Tipp für kleines, mittleres und großes Budget. Preise schwanken je nach Saison, den aktuellen Preis seht ihr bei Booking.com.
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Affenwald Tempel Ulu Watu Bali

Wir haben auch den Tempel Ulu Watu im Süden von Bali besucht. Unser Fahrer hat uns gewarnt, dass die Affen sehr aggressiv in Ulu Watu sind. Der Grund: Einheimische richten die Affen dazu ab, Wertgegenstände wie Sonnenbrillen und Smartphones zu stehlen. Wir wollten zum Glück nur den Tempel besuchen und hatten Affen bereits in Ubud gesehen.

Bei uns: ein Affenwald ohne Affen

Da traf es sich ganz gut, dass genau an diesem Tag aufgrund einer Zeremonie im Tempel die Affen weggesperrt wurden. Ich weiß nicht wie, ich weiß nicht wohin, aber im Wald gab es keine Affen. Das war uns ganz recht so. Der Tempel in Ulu Watu ist wunderschön und auf jeden Fall eine Reise wert.

Die Affen in Uluwatu sind dafür bekannt, Brillen, Hüte und Handys zu klauen und sie erst gegen Futter „zurückzutauschen“. Halte dort alles gut fest oder lass es im Auto. Bekannt ist der Tempel außerdem für den Kecak-Feuertanz zum Sonnenuntergang auf den Klippen. Wenn du ohnehin im Süden bist, lohnt sich danach ein Abstecher an die schönsten Strände in Bali rund um Uluwatu.

Ubud, Zentrum von BaliMonkey Forest Ubud
  • Affen neugierig, aber friedlich
  • bei uns: überall Affen, sogar auf den Touristen
  • drei Tempel, Drachenbrücke, Banyanbäume
Ganz im Süden von BaliTempel Uluwatu
  • Affen bekannt dafür, Brillen, Hüte und Handys zu klauen
  • bei uns: wegen einer Zeremonie weggesperrt
  • Kecak-Feuertanz zum Sonnenuntergang

In der Gegenwart von Affen in Ubud Bali richtig verhalten

Affen sind vor allem eines: nämlich hungrig. Sie versuchen jederzeit, an Futter zu kommen, und das mit allen Mitteln: Schreien, betteln oder aggressive Drohungen sind die Folge. Sie haben gelernt, dass die Touristen das Futter des Öfteren vor Schreck fallen lassen. Es kann auch passieren, dass das Essen direkt aus den Händen gerissen wird. Menschen, die sich falsch verhalten, können so schon mal in unangenehme Situationen geraten. Doch mit ein paar kleinen Tricks sollte der Aufenthalt im Affenwald kein Problem sein.

Wenn ihr euer Essen also für euch behalten wollt, dann verstaut es bitte so, dass die Affen es nicht sehen können.

Eine Banane, die halb aus dem Rucksack ragt, ist ein gefundenes Fressen für jeden Affen 😉
Baby Affe mit Banane
Baby Affe mit Banane

Wenn das Essen jedoch für den Affen bestimmt ist, dann reicht ihr es ihm einfach ganz ruhig. In der Not lasst ihr das Essen einfach fallen und es ist nichts weiter passiert.

Wichtig ist, dass ihr eure losen Wertgegenstände gut verstaut. Das gilt vor allem für Sonnenbrillen und Smartphones. Ich habe meine Sachen extra tief im Rucksack verstaut. Ansonsten könnt ihr nur darauf hoffen, dass euch der Affe den Gegenstand selbst zurückgibt oder euch ein Angestellter helfen kann. Riskieren würde ich es aber nicht.

Wenn doch einmal ein Affe an euch hochspringt, bleibt ihr einfach ruhig. Ihr solltet die Affen auf keinen Fall streicheln oder gar aggressiv herunterstoßen. Affen verteidigen sich in Notsituationen und gerade die Mütter beschützen ihre Jungen vehement.

Infografik Verhalten im Affenwald Ubud: Wertsachen verstauen, ruhig bleiben, Taschen ins Schließfach, früh kommen, nach Biss zur Erste-Hilfe-Station. Nicht füttern, kein Essen, keine Plastiktüten, kein Blickkontakt, nicht anfassen
Das Wichtigste zum Verhalten im Monkey Forest

Dazu kommen die offiziellen Regeln des Monkey Forest:

Die Regeln im Monkey Forest heute

  • Nicht füttern: Nur die Mitarbeiter füttern die Affen. Bananen für Besucher gehören der Vergangenheit an.
  • Kein Essen und keine Getränke: Nimm nichts Essbares mit hinein – auch keine Snacks in der Tasche.
  • Kein Plastik: Plastiktüten und lose Plastikflaschen sind tabu.
  • Kein Blickkontakt: Schau den Affen nicht direkt in die Augen und zeig nicht die Zähne – das gilt als Drohung.
  • Nicht anfassen: Affen nicht berühren, hochheben oder für Selfies auf die Schulter locken.
  • Kinder beaufsichtigen: Kinder sollen nicht mit den Affen spielen.

Sind die Affen gefährlich?

Uns haben jetzt schon einige User in Foren oder auch Leute aus unserem Freundeskreis angesprochen und gefragt, ob wir keine Angst zwischen so vielen Affen hatten und ob diese denn nicht gefährlich sind. Ich versuche hier mal eine Einschätzung zu geben.

Ich glaube, diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander. Die Affen sitzen meist in den Bäumen oder Wäldern. Sicher sind auch viele von ihnen mitten auf dem Weg, um sich ein paar Bananen von den Besuchern abgreifen zu können. Hier sollte darauf geachtet werden, nicht unbedingt über die Affen drüber zu steigen oder sie zu beengen.

Bei uns: keine Sekunde Angst

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass wir in keinem Moment irgendeine Angst gespürt haben. Einen aggressiven Affen haben wir bei unserem Aufenthalt (knapp 1 Std.) nicht gesehen. Viel mehr konnten wir schöne Momente erleben, bei denen die Monkeys untereinander gespielt oder die Gegend erkundet haben. Wir haben eigentlich gar nicht drüber nachgedacht, ob es gefährlich werden konnte.

Nachdem wir nun des Öfteren über unseren Aufenthalt bei den Affen angesprochen wurden, habe ich mal etwas recherchiert und ganz so ungefährlich wie gedacht ist es wohl doch nicht. Zumindest findet man viele Einzelfälle, bei denen Personen von Affen gebissen wurden. Teilweise sogar mit bleibenden Folgen. Affenbiss mit Folgen

Ich weiß nicht, ob ich wieder so unbeschwert einen Affenwald besuchen würde. Ich glaube aber, wenn man sich passiv verhält und einige Regeln befolgt, lässt sich das Risiko eines Affenbisses stark minimieren. Im Endeffekt muss aber jeder für sich selbst entscheiden, ob einem dieses Erlebnis das „Risiko“ wert ist.

Gut zu wissen:

Der Affenwald hat eine eigene Erste-Hilfe-Station mit Krankenpflegepersonal. Wer gebissen oder gekratzt wird, sollte sich dort sofort melden – und anschließend unbedingt ärztlich abklären lassen, ob eine Tollwut-Nachimpfung nötig ist (siehe unten).

Angst vor Tollwut im Monkey Forest?

Besonders die Angst vor Tollwut im Affenwald schreckt viele Touristen von einem Besuch ab. Ja, auch dazu haben wir uns nicht wirklich Gedanken gemacht. Meine anschließende Recherche hat aber Folgendes gezeigt:

Um wirklich unbeschwert die Wälder bereisen zu können, sollte man sich gegen Tollwut impfen lassen. Laut offizieller Seite haben die Affen zwar keine Tollwut, aber man weiß ja nie. Auf folgender Seite findet ihr einen guten Beitrag über Impfungen für Bali. Impfungen für Bali

Es gibt aber einige dokumentierte Fälle und wenn man doch gebissen wird, ist der Urlaub meistens beendet. Denn jetzt sollte kein Risiko eingegangen und die Wunde bestmöglich versorgt werden. Auch hier ist wieder ein Abwägen zwischen dem Erlebnis und dem Risiko gefragt:

Der Besuch ist mir gar nicht so wichtig?
Lieber auslassenDann den Wald vielleicht gar nicht erst besuchen.
Ich liege in Bali nur am Strand oder im Hotel?
Keine PflichtDann ist eine Tollwutimpfung sicher auch nicht Pflicht.
Wir wollen die Wälder bereisen und Bali erforschen?
Durchaus ratsamDann könnte eine Tollwutimpfung durchaus ratsam sein.

Die Tropenordination schreibt dazu:

Weiterhin gilt jeder Tierbiss auf Bali als Risiko für eine Tollwutinfektion, weshalb unbedingt rasch eine postexpositionelle Impfung durchgeführt werden muss. In der Vergangenheit wurden immer wieder Engpässe an Impfstoffen gemeldet, sodass manche Touristen nach einem Biss nach Singapur bzw. Australien ausgeflogen werden mussten. Die Situation scheint sich aktuell etwas beruhigt zu haben, trotzdem sollten vor allem Rucksackreisende auf Bali vor der Reise gegen Tollwut geimpft werden.

Tollwut auf Bali: Wie groß ist das Risiko heute?

Kurz gesagt:

Ja, Bali ist seit 2008 Tollwutgebiet. Das Risiko geht vor allem von Straßenhunden aus, aber auch Affen und Katzen können das Virus übertragen. Jeder Biss oder Kratzer muss noch am selben Tag ärztlich versorgt werden – und für viele Reisende ist eine Impfung vor der Reise sinnvoll.

Tollwut ist auf Bali seit 2008 ein Thema – und leider nicht verschwunden. Übertragen wird sie dort vor allem durch Hunde, aber grundsätzlich können alle Säugetiere sie weitergeben, auch Affen und Katzen. Die Zahlen laut Berichten aus 2026:

seit 2008ist Bali Tollwutgebiet
16Menschen starben 2025 auf Bali an Tollwut
29.000+Bisse durch potenziell tollwütige Tiere, Januar bis Mai 2026

Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, verläuft sie praktisch immer tödlich. Deshalb ist es so wichtig, nach einem Biss sofort zu handeln.

Dass im Monkey Forest bisher kein Tollwutfall bei Affen nachgewiesen wurde, ist beruhigend – ersetzt aber nicht die ärztliche Abklärung nach einem Biss oder Kratzer. Ärzte behandeln auf Bali grundsätzlich jeden Tierbiss als mögliches Tollwutrisiko.

Wo ist das Risiko besonders hoch? Im Juli 2025 meldeten die Behörden nach mehreren Bissen durch tollwütige Hunde Fälle vor allem im Bezirk Süd-Kuta (unter anderem Nusa Dua und Jimbaran) sowie an den Stränden Pererenan und Seseh bei Canggu. Dort wurden Straßenhunde in großen Aktionen geimpft. Im Monkey Forest Ubud und am Uluwatu-Tempel laufen eigene Präventionsprogramme. Die USA, Großbritannien und Australien warnen ihre Reisenden ausdrücklich vor Tollwut auf Bali.

Tollwutimpfung vor der Reise

Das solltet ihr zur Impfung wissen

  • Für wen: Sinnvoll für alle, die länger reisen, viel draußen unterwegs sind, Tiere nicht meiden können – und besonders für Kinder. Besprich es in einer reisemedizinischen Beratung oder beim Tropeninstitut.
  • Impfschema: Mit den in Deutschland und Österreich üblichen Impfstoffen 3 Impfungen an Tag 0, 7 und 21 bzw. 28 oder als Schnellschema an Tag 0, 3 und 7. Fang deshalb rechtzeitig vor der Reise an.
  • Kinder: Die Impfstoffe sind schon für Säuglinge zugelassen.
  • Der große Vorteil: Wer vorher geimpft ist, braucht nach einem Biss nur noch 2 Auffrischungen (Tag 0 und 3) und kein Immunglobulin – das ist in Indonesien nicht immer verfügbar.

Was tun nach einem Affenbiss oder Kratzer?

  1. Wunde sofort auswaschenMindestens 15 Minuten gründlich mit Wasser und Seife spülen, danach desinfizieren.
  2. Sofort ärztliche Hilfe suchenIm Affenwald zuerst zur Erste-Hilfe-Station, dann am selben Tag in eine Klinik oder ein Krankenhaus – auch wenn die Wunde klein aussieht oder du geimpft bist.
  3. Postexpositionelle Prophylaxe (PEP)Geimpfte bekommen 2 Impfungen an Tag 0 und 3. Ungeimpfte brauchen zusätzlich Tollwut-Immunglobulin am ersten Tag und mehrere Impfungen über rund 2 bis 4 Wochen, je nach Schema.
  4. Impfstoff und Immunglobulin klärenFrag, ob beides vorrätig ist. Wenn nicht, hilft deine Reiseversicherung bei der Verlegung, z. B. nach Singapur oder Australien.
  5. DokumentierenLass dir alle Impfungen mit Datum und Impfstoff schriftlich geben und führ das Schema zu Hause bei deinem Arzt zu Ende.

Wichtig:

Das hier ist keine medizinische Beratung. Lass dich vor einer Reise nach Bali reisemedizinisch beraten. Eine Auslandskrankenversicherung, die Verlegung und Rücktransport übernimmt, ist auf Bali wirklich ein Muss – welche wir nutzen, liest du in unserem Beitrag zu den Reiseversicherungen. Weitere Infos zu sinnvollen Impfungen findest du in unserem Beitrag über Impfungen für die Weltreise.

Weitere Sehenswürdigkeiten rund um Ubud

Ubud ist das kulturelle Zentrum Balis. Wer schon einmal hier ist, kann den Affenwald gut mit diesen Zielen kombinieren:

Ubud Palace und Ubud MarketKönigspalast und Kunsthandwerksmarkt im Zentrum, abends oft mit traditionellen Tanzaufführungen.
Campuhan Ridge Walkkurzer, einfacher Spaziergang über einen grünen Hügelkamm – am schönsten früh morgens
Reisterrassen von Tegallalangdie bekanntesten Reisterrassen Balis, rund 20–30 Minuten nördlich von Ubud
Tirta Empul und Goa GajahWassertempel mit heiligen Quellen und die „Elefantenhöhle“ – beide gut als Halbtagesausflug
Affenwald und Ausflugsziele rund um Ubud

Karte von Ubud mit Affenwald, Ubud Palace, Campuhan Ridge Walk, Tegallalang, Tirta Empul und Goa Gajah

  1. 1Sacred Monkey Forest (Affenwald)

    Der Affenwald mit rund 1.050 Javaneraffen, 15 bis 20 Minuten zu Fuß vom Ubud Palace.

  2. 2Ubud Palace und Ubud Market

    Königspalast und Kunsthandwerksmarkt im Zentrum, abends oft mit traditionellen Tänzen.

  3. 3Campuhan Ridge Walk

    Kurzer, einfacher Spaziergang über einen grünen Hügelkamm, am schönsten früh morgens.

  4. 4Reisterrassen von Tegallalang

    Die bekanntesten Reisterrassen Balis, rund 20 bis 30 Minuten nördlich von Ubud.

  5. 5Tirta Empul

    Wassertempel mit heiligen Quellen, gut als Halbtagesausflug.

  6. 6Goa Gajah

    Die „Elefantenhöhle“, eine Tempelanlage östlich von Ubud.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Passende Unterkünfte in der Nähe des Affenwalds

Ubud hat so einiges zu bieten, 2–3 Tage lohnen sich definitiv 😉 Bei der Lage habt ihr grob zwei Möglichkeiten:

Alles zu Fuß erreichen?
Zentral wohnenRund um die Jalan Monkey Forest und die Jalan Hanoman.
Ruhe, Blick auf Reisfelder und Dschungel?
Etwas außerhalb wohnenDafür seid ihr dann auf Fahrer oder Roller angewiesen.

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Hier ein paar Unterkünfte, die sich direkt in der Nähe des Affenwaldes befinden:

Unterkunft findenHotels & Villen rund um den AffenwaldZentral an der Jalan Monkey Forest oder ruhig mit Blick auf Reisfelder – Preise und Bewertungen vergleichen.

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Affenwald Ubud mit Kind

Für Kinder ist der Affenwald ein riesiges Erlebnis – aber auch ein Ort, an dem du besonders aufpassen musst. Wir waren selbst noch ohne Finn dort, deshalb hier unsere recherchierten Tipps:

  • Eintritt: Kinder zahlen 100.000 IDR.
  • Nah bei dir bleiben: Kleine Kinder lieber auf den Arm oder in die Trage nehmen. Die Affen sind etwa so groß wie ein Kleinkind und reagieren auf schnelle Bewegungen und Kreischen.
  • Keine Snacks: Keine Kekse, Quetschies oder Trinkflaschen sichtbar dabeihaben – das zieht die Affen sofort an.
  • Tollwut: Kinder sind besonders gefährdet, weil sie Bisse oder Kratzer oft nicht erzählen und eher im Gesicht verletzt werden. Sprich die Tollwutimpfung für dein Kind in der reisemedizinischen Beratung an.
  • Uhrzeit: Komm am besten direkt zur Öffnung um 9 Uhr, dann ist es kühler und weniger voll.

Mehr Tipps fürs Reisen mit Kind →

Fragen & Antworten zum Affenwald Ubud

Was kostet der Eintritt in den Affenwald Ubud?

Der Eintritt kostet 130.000 IDR für Erwachsene (ca. 6,50 €) und 100.000 IDR für Kinder. Tickets gibt es an der offiziellen Kasse am Eingang.

Wann hat der Affenwald in Ubud geöffnet?

Täglich von 9 bis 18 Uhr, der letzte Einlass ist um 17 Uhr. Am ruhigsten ist es direkt zur Öffnung.

Wo ist der Affenwald in Ubud?

Der Affenwald liegt im Süden des Zentrums von Ubud am Ende der Jalan Monkey Forest im Ortsteil Padangtegal. Vom Ubud Palace bist du zu Fuß in rund 15–20 Minuten dort.

Darf man die Affen im Monkey Forest füttern?

Nein. Füttern ist nur den Mitarbeitern erlaubt. Besucher dürfen auch kein Essen und keine Getränke mit in den Wald nehmen.

Sind die Affen in Ubud gefährlich?

Die meisten Affen sind friedlich, solange man sie nicht füttert, anfasst oder ihnen in die Augen starrt. Bisse kommen aber vor – vor allem, wenn Essen oder Taschen im Spiel sind.

Gibt es auf Bali Tollwut?

Ja. Bali ist seit 2008 Tollwutgebiet, übertragen wird sie vor allem durch Straßenhunde. 2025 gab es Fälle unter anderem rund um Nusa Dua, Jimbaran und Canggu. Jeder Tierbiss muss sofort ärztlich versorgt werden.

Haben die Affen im Monkey Forest Tollwut?

Laut Betreiber wurde bei den Affen in Bali bisher kein Tollwutfall nachgewiesen. Bali ist aber Tollwutgebiet, deshalb gilt jeder Tierbiss als Risiko und muss sofort ärztlich versorgt werden.

Brauche ich eine Tollwutimpfung für Bali?

Pflicht ist sie nicht, für viele Reisende aber sinnvoll – vor allem bei längeren Reisen, Kindern und viel Kontakt zu Tieren. Geimpfte brauchen nach einem Biss nur zwei Auffrischungen und kein Immunglobulin.

Was tun nach einem Affenbiss auf Bali?

Wunde mindestens 15 Minuten mit Wasser und Seife auswaschen, desinfizieren und noch am selben Tag ärztliche Hilfe suchen. Dort wird über die Tollwut-Nachimpfung entschieden – auch wenn du vorher geimpft wurdest.

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Fazit zum Affenwald Ubud

Ein Besuch im Affenwald von Ubud ist ziemlich beeindruckend und lustig. Es macht Spaß, die Monkeys dabei zu beobachten, wie sie auf Menschen herumklettern oder sich gegenseitig raufen. Solltet ihr einmal in Bali sein, kann ich euch einen Besuch im Monkey Forest Ubud nur empfehlen!

Dabei solltet ihr aber unbedingt die folgenden Punkte beachten:

  1. Wertsachen aus dem BlickfeldGebt den Affen keinen Grund, auf euch aufmerksam zu werden. Verbannt sämtliche Wertgegenstände, Brillen, Uhren, Smartphones usw. aus dem Blickfeld der Affen.
  2. Ruhig bleibenWenn ihr euch in den Affenwald begebt, dann bleibt auf jeden Fall ruhig. Wenn ihr von vornherein Angst habt, dann lasst es lieber gleich bleiben.
  3. Keine hektischen BewegungenMacht keine hektischen Bewegungen und rennt nicht auf die Affen zu.
  4. Abstand zu den BabysHaltet euch von den Babys fern. Die Mutter könnte aggressiv reagieren.
  5. Nicht fütternIch würde empfehlen, keine Bananen zu kaufen und die Affen zu füttern. Es sieht zwar spaßig aus, ist das Risiko aber keinesfalls wert. Heute ist das Füttern durch Besucher ohnehin nicht mehr erlaubt.
  6. TollwutimpfungNach dem, was ich nun alles gehört und gelesen habe, würde ich eine Tollwutimpfung empfehlen. Sicher ist sicher.

Und falls du nach Ubud noch Lust auf Meer hast: Unsere Tipps zu den schönsten Stränden in Bali und unseren ehrlichen Bericht über die Gili Islands findest du hier.

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Sabrina, Max & Finn

Seit 2017 schreiben wir hier über unsere Reisen – heute zu dritt, mit echten Kosten und ehrlichen Eindrücken.

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6 Kommentare

  1. Hallo zusammen

    Ich habe noch eine kleine Info zur Impfung gegen Tollwut:

    Bevor ich nach Bali reise (diesen September) habe ich mich auch bezüglich der Tollwut Impfung bei meinem Arzt informiert. Was ich dabei nicht wusste, wenn mann gebissen wird und man geimpft ist muss trotzdem nochmals eine Nachimpfung statt finden (eine noch direkt in den Ferien und nochmals eine zu Hause). Werde ich gebissen und bin nicht geimpft müssen in den Ferien innert drei Tagen zwei Impfungen gemacht werden und zu Hause nochmals eine.

    Also ist es wirklich fraglich ob die Impfung gemacht werden soll.

    Leibe Grüsse
    Fabienne

    1. Ja, wir haben auch sehr lange über die Impfung nachgedacht. Haben uns dafür entschieden. Wir haben allerdings statt den 3 Impfungen nur 2 gemacht. Laut neuesten Studien reicht dieser Schutz aus. Ist nur noch nicht bei allen Ärzten angekommen.
      Aber ja, wie du schon sagst, ist man dadurch nicht geschützt. Wenn man Gebissen wird, muss man trotzdem zum Arzt und sich behandeln lassen. Vorteil der Impfung ist, dass du mehr Zeit hast einen Arzt aufzusuchen. Wirst du also im tiefsten Urwald gebissen ist diese Impfung schon sinnvoll.

  2. Vorletztes Jahr war ich in diesem Affenwald 🙂 Ich war in meinem Element 🙂 Die Affen ziehen mich magisch an, ich weiß nicht wieso aber es ist einfach ein Traum. Jedenfalls war ich schon etwas aufgeregt und zurückhaltend, was sich am Ende als gut herausstellte. Ein Besucher fütterte den Affen kleine Snacks mit kleinen Zahnstochern. Ein Affe dachte der Mann würde ihn beißen und biss sofort zurück. Kurze Aufregung und alles war wieder gut. Trotzdem wäre ich auch Vorsichtig bei einem Affenbiss. Gerade jetzt bei der Corona Geschichte denkt man 2 x drüber nach. Schöner Reiseblog, ich werde euch gleich mal verlinken. Alles Gute für euch… euer Marcel

    1. Hey Marcel,
      ich denke, du hast das genau richtig gemacht. Es handelt sich um wilde Tiere und man sollte ihnen mit Respekt begegnen.
      Ich glaube, wenn man vernünftig durch den Wald spaziert und sich an die Regeln hält, dann wird wenig passieren.

      Und danke für das Lob. Steck mittlerweile echt viel Arbeit im Blog 🙂

  3. Also ich habe vorgestern den Monkey Forest besucht und kann davon nur abraten. Die Affen sind aktuell sehr aggressiv und fürchten auch mittlerweile die Wärter nicht mehr. Ein Affe hat meine Frau angegriffen (wir saßen ganz still da als es geschah) und letztlich habe ich mir einen Biss in die Schulter eingefangen – nicht witzig! Tollwut ist mMn Pflicht – egal welches Land man bereist, weil auch das süße Kätzchen in Griechenland Tollwut insich tragen kann.

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